Am 11. August 2010 habe ich Deutschland verlassen um 10 Tage in einem Meditations- Retreat auf der Insel Ko Phangan zu besuchen und anschließend ein fünf monatiges Praktikum bei einem Produktdesigner in Tokio zu absolvieren.
Auf den folgenden Seiten könnt Ihr nun verfolgen was man auf einer Reise durch Asien und die Millionen- Metropole Tokio so erlebt.
Viel Spaß
Eure Lena

Montag, 15. November 2010

Multikulturelles Abendessen

Was kommt dabei raus, wenn fünf verschiedene Kulturen auf einander treffen?
Ich würde sagen, ein sehr unterhaltsamer Abend.

(von links) Chris, Amaria, Shiho, Anna


Unsere Gastgeber aus Chinavon

hinten : Ich (Deutschland), die Chinesische Gastgeberfamilie, vorne: Chris (Deutschland),  Amaria (Frankreich), Shiho (Japan), Anna (Italien)






















































































Meine Mitbewohnerin Anna, aus Italien, besucht hier in Japan eine Sprachschule. Gemeinsam mit einer Klassenkameradin, Amaria aus Frankreich, besuchten wir das Restaurant der Mutter einer weiteren Klassenkameradin, welche aus China stammt.
Im Schlepptau waren dann noch meine Japanische Mitbewohnerin Shiho und natürlich wir zwei Deutschen, Chris und ich.

Samstag, 13. November 2010

Mount Takao und die Anfänge des herbstlichen Rot`s

Dank der Initiative von Borderlesshouse, der Organisation in dessen Guesthouse ich wohne, verbrachte ich vergangenen Sonntag, den 07.11., wieder einmal weit ab vom Großstadtlärm in der schönen Natur.


Mount Takao gehört zwar zum Stadtgebiet Hachioji, grenzt aber unmittelbar an Tokyo.
Mit 599m zählt er sicher auch nicht zu den höchsten bergen, aber für einen Tagesausflug am Wochenende ist er dennoch eine willkommene Abwechslung.

Ein Mythos besagt, dass Liebespaare, die den Takao gemeinsam besteigen, von einem Fluch getroffen werden, und dass Sie sich bald darauf trennen werden.
Na da kann ich ja ausnamsweise ein glücklicher Single sein :-)

Wo man hin kommt: es gibt immer was zu feiern.

Vor dem Aufstieg...





 




...nach dem Aufstieg


Die ersten sind am Ziel angekommen

Mt. Fuji



Alle noch mal lächeln, bevor es wieder Bergab geht (und ne deutsche Eiche im Hintergrund)





Freitag, 29. Oktober 2010

Ein Ausflug nach Nikko


Etwa 140km nördlich von Tokyo befindet sich Nikko und bietet mit seinem Nationalparkt und Teilen des Weltkulturerbes wieder eine willkommene Abwechslung zum Stadtalltag in Tokyo.


Diesmal machte ich mich also gemeinsam mit Chris und Mustafa am 24. Oktober auf um unseren kulturellen Horizont zu erweitern.

Mustafa, Chris
Nikko war Mitte des 8. Jhs. Ein heiliger Ort und eine Ausbildungsstätte für buddhistische Mönche.
Allerdings geriet es für lange Zeit in Vergessenheit, bis 1634 der sagenhafte Schrein, Tosho-gu, als Gedenkstätte für Tokugawa Ieyasu, einen Kriegsherren, der sein Leben der Eroberung Japans widmete, erbaut wurde.

Gebetszetteln an den Bäumen am Wegesrand


Unsere erste Sehenswürdigkeit war allerdings der Rinno- Ji
Zu diesem buddhistischen Tempel gelangt man über eine heilige Brücke an deren Stelle früher Shodo Shonin, ein Anhänger des Tendai- Buddhismus, angeblich auf dem Rücken zweier riesiger Schlangen über den Fluss getragen wurde.

Shin- kyo- bashi




Danach ging es weiter zum Futarasana Shrine




Rheinigungsstelle
Lena bei der rituellen Reinigung vor dem Betreten eines Tempels


Trommelturm

Und da das Beste bekanntlich zum Schluss kommt, war unsere letzte Sehenswürdigkeit in Nikko Tosho- Gu.


Auf dem Weg zum Tosho- Gu
 Der Toshogu ist das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu, des Anfangs erwähntem Kriegsherren und Gründer des Tokugawa-Shogunats, die Japan seit über 250 Jahren regierte bis 1868. Der Schrein ist den Geistern von Ieyasu gewidmet und zwei andere der einflussreichsten historischen Persönlichkeiten Japans, Toyotomi Hideyoshi und Minamoto Yoritomo.

Toshogu besteht aus mehr als einem Dutzend Shinto und buddhistischen Bauten in einem schönen Wald.



Gleich zu Beginn passiert man eine fünf stöckige Pagode.
Diese besitzt jedoch kein Fundament, sondern nur einen frei schwingenden Pfosten, welcher Schwankungen bei Erdbeben ausgleicht.

Anschließend stößt man auf Nikkos Wahrzeichen.
Ein unscheinbarer heiliger Stall, Shinkyusha, ist mit der Schnitzerei der berühmten drei Affen geschmückt.

Und hinten dran folgen dann die großen und prächtigen Bauten, sowie andere Sehenswürdigkeiten





die schlafende Katze, eine Schnitzerei
mikoshi, tragbare Shreine für fröhliche Feste
Da der Tag noch nicht zu Ende war und wir aber noch nicht nach Hause wollten, nutzten wir anschließend einfach unser Kombiticket, stiegen in die nächste Bahn und irgendwo wieder aus.




So erlebt man japanische Wohngegenden der ruhigeren Art.



Nur das zurückkommen gestaltete sich wieder etwas problematisch.
Nach dem wir vom Schaffner höflich aus dem Express- Zug komplementiert wurden, da dieser nicht in unserem Ticket enthalten war, mussten wir eine gute Stunde auf die nächste Bahn warten.
Doch zu dritt geht auch diese Zeit schnell um.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Ein bisschen Pariser Flair…


Tokyos Wahrzeichen ist, man mag es kaum glauben, vom Pariser Eifelturm inspiriert.
Bei dem 1959 erbauten Turm handelt es sich um einen Fernsehturm zur Übertragung von Fernseh- und Radiosendern und beinhaltet auch Besucherplattformen, von denen man einen fantastischen Blick über Tokyo hat.

Mit 332,6 Metern Höhe ist er der höchste, selbsttragende Turm der Welt und somit auch höher als der Eifelturm.